34 Grad an der Nidda

Stadtteilfest in Nied am 20. Juni 2026

Glitzertattoos bei starker Hitze auf die Haut zu bringen, ist gar nicht so leicht, stellt Claudia Carbonara-Kaya aus der Jugendberatung Nied fest. Eine größere Menge Desinfektionsmittel und Kleber sind notwendig, um die Herzen, Blumen, Muster und Tierbilder auf Arme und Hände zu bekommen. Daniela von der Stiftung Christen Helfen bleibt geduldig.

Da haben es die Kolleg*innen an der Buttonmaschine leichter. Hier sitzt man nicht nur im Schatten, sondern hat auch die einfacheren Materialien. Mandalas und andere Vorlagen können die Kinder nutzen, aber auch nach ihren eigenen Vorstellungen malen.

Viele Institutionen haben an diesem heißen Samstag auf dem Schulhof der Niddaschule ihre Stände aufgebaut. Bei Blasmusik und Popcorn kann man essen, plaudern und im Schatten der Bäume verweilen. Trotz der Hitze ist das Fest gut besucht und manch mutige Kinder trauen sich sogar auf die Hüpfburg.

Aleksandar Simonovic, Sozialarbeit im Kinderhaus Nied, informiert Eltern über das Ferienprogramm in den Schulferien und gibt Flyer aus. Stadtteilfeste bieten eine gute Gelegenheit, um das Programm vorzustellen, potentielle Besucher*innen zu gewinnen, aber auch um Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufrecht zu erhalten. Am Ende ist es jedoch am Schönsten, Zeit mit den Kindern zu verbringen und ihnen ein gutes Programm zu bieten.

Alttext: Kinder sitzen unter einem Pavillon auf Bierbänken und sind kreativ. Roll-Ups von Junularo e.V. sind rechts und links aufgestellt.

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